„Wer nach außen schaut, träumt; wer nach innen schaut, erwacht.“
Carl Jung
Was zeichnet die Psychologie aus
Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten des Menschen. Sie erforscht, wie wir denken, fühlen, handeln und miteinander umgehen. Ziel ist es, menschliches Verhalten zu verstehen, zu erklären und zu verändern – sei es im Alltag, in der Arbeit, in Beziehungen oder bei psychischen Problemen.

Wichtige Psychologen

Sigmund Freud
Sigmund Freud (1856–1939) war ein österreichischer Neurologe und der Begründer der Psychoanalyse. Er entwickelte Theorien über das Unbewusste, die Bedeutung von Träumen und die Struktur der Persönlichkeit (Es, Ich und Über-Ich). Freud betonte, dass viele menschliche Verhaltensweisen und seelische Störungen auf unbewusste Konflikte, meist aus der Kindheit, zurückgehen. Seine Arbeit hatte großen Einfluss auf Psychologie, Literatur, Kunst und Kultur, auch wenn viele seiner Ideen heute kritisch gesehen oder weiterentwickelt wurden.

Alfred Adler
Alfred Adler (1870–1937) war ein österreichischer Arzt und Psychotherapeut, der die Individualpsychologie begründete. Ursprünglich arbeitete er mit Sigmund Freud zusammen, trennte sich jedoch später wegen unterschiedlicher Ansichten. Adler betonte im Gegensatz zu Freud die soziale Dimension des Menschen: Er sah das Streben nach Überlegenheit und das Bedürfnis nach Gemeinschaft (Gemeinschaftsgefühl) als zentrale Antriebskräfte der Persönlichkeit. Ein wichtiger Begriff seiner Theorie ist das Minderwertigkeitsgefühl, das – wenn es überwunden wird – zur persönlichen Entwicklung motiviert. Adlers Ideen hatten großen Einfluss auf moderne Psychotherapie, Pädagogik und Sozialpsychologie.

Gustav Carl Jung
Carl Gustav Jung (1875–1961) war ein Schweizer Psychiater und der Begründer der Analytischen Psychologie. Er arbeitete zunächst mit Sigmund Freud zusammen, trennte sich aber später von ihm, weil er andere Vorstellungen über das Unbewusste hatte.
Jung unterschied zwischen dem persönlichen und dem kollektiven Unbewussten – Letzteres umfasst nach ihm universelle, angeborene Bilder und Symbole, die er Archetypen nannte (z. B. der Held, die Mutter, der Schatten).
Er entwickelte außerdem die Begriffe Introversion und Extraversion, die bis heute in der Persönlichkeitspsychologie verwendet werden. Jung betonte die Bedeutung von Spiritualität, Mythologie und Selbstverwirklichung im menschlichen Leben und prägte das Konzept der Individuation – den Prozess, durch den ein Mensch zu seiner inneren Ganzheit findet.
Beispiel wie die Psychologie handelt
Gewohnheiten sind automatische Verhaltensmuster, die Energie sparen, weil unser Gehirn nicht bewusst nachdenken muss. Beispiele sind Kaffee am Morgen, Handycheck oder Zähneputzen. Psychologisch werden sie oft durch das Gewohnheitsschleifen-Modell erklärt, das aus drei Schritten besteht: Auslöser, Routine und Belohnung. Der Auslöser signalisiert den Start der Handlung, die Routine ist die eigentliche Handlung und die Belohnung verstärkt das Verhalten. Gewohnheiten lassen sich ändern, indem man klein anfängt, Fortschritte sichtbar macht, die Umgebung anpasst und neue Routinen an bestehende Gewohnheiten koppelt („Habit stacking“). Sie prägen Ernährung, Produktivität und mentale Gesundheit, und Psychologen nutzen dieses Wissen, um schlechte Gewohnheiten zu reduzieren und positive zu fördern.
Arten der Psychologie
Untersucht das Verhalten von Menschen und wie Menschen auf Reize reagieren. Dafür verwendet man Beobachtung. Was der Mensch denkt wird dabei nicht berücksichtigt
Untersucht all das unbewusste was sich im Mensch verbirgt. Sigmung Freud hat sich sehr viel damit befasst, außerdem mit Triebe, warum ein Mensch was macht.
Dabei geht es um die Stärken und Schwächen der Menschen. Dafür benutzt man Befragung, man will zur Selbstverwirklichung
Dabei geht es um Neurologie, was sich im Gehrin abspielt und wie das Gehirn funktioniert.
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